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Als Ersatz für den ausgefallenen "Tag der offenen Tür" 2020: Eine kurze Vorstellung des RoKo als Film bzw. als pdf .

Die Erde: Ein „Wüsten“– Planet


Es können wohl nur die Wenigsten von sich behaupten, den Mut, die Möglichkeit, aber auch die Willensstärke zu besitzen, um die entlegensten Orte dieser Welt zu bereisen. Nur wenigen Menschen ist ein solches Abenteuer vergönnt. Einer, der es wagte, und seine tollkühnen Abenteuer mit dem Rest der Menschheit durch atemberaubende Aufnahmen teilt, ist Michael Martin.
Im Rahmen von Geokompass wurden uns am 18.02.2020 im Audimax der Universität Passau von jenem Abenteurer seine Eindrücke seiner vielzähligen Reisen präsentiert und dokumentiert. Michael Martin schilderte mit einer Bildflut und atmosphärischer Musik auf der überdimensionalen Leinwand des Audimax seine Reisen, die ihn viermal um den Globus führten. Dabei besuchte er die entlegensten Orten der Welt, insbesondere der Hitze- und Kältewüsten. Sei es nun die heiße, auf die Salzpfannen niederbrennende Mittagssonne in den Wüsten des Orients und Schwarzafrikas, oder das Gefühl der Isolation und der bitteren Kälte in den Eiswüsten und den stillen Glatteishöhlen Grönlands bzw. der Antarktis - keiner von uns hatte bisher solche bildgewaltigen Eindrücke von jenen Orten gewinnen können, zumal Martin es mit seiner dynamischen Kommentation ermöglichte, noch tiefer in die unglaublichen Szenerien einzutauchen.
Die Eiswüsten, auf die während des Vortrags besonders Wert gelegt wurde, erschienen uns beinahe als Landschaften von einem anderen Planeten, wie beispielsweise der eisige Fjord im Nordwesten Grönlands oder der Aurora Borealis in Island, die jeweils auf beeindruckende Art und Weise in Szene gesetzt wurden. Andere Aufnahmen zeigten weite, sandwüstenähnliche Eis - und Schneelandschaften, mit Temperaturen von mindestens - 40°C und kälter. Dabei staunten wir nicht schlecht, als wir sahen, dass sich an jenen unwirklichen Orten, wie der arktischen Tschukotka, tatsächlich auch Menschen aufhalten. In Zeiten der Globalisierung leben bzw. überleben sie dort mit ihren für uns befremdlich scheinenden Traditionen und ihrer kulturellen Lebensweise auch heute noch als Nomaden wie vor hunderten von Jahren.
Keineswegs weniger spektakulär war die anschließende Vorstellung seiner Reisen durch die Wüsten Afrikas, Asiens, des Orients und Südamerikas. Auch hier hielt M. Martin beispielsweise die Dünen der Sandwüste Saudi-Arabiens, der Rub al-Chali, wie auch die atemberaubenden Salzpfannen der Kalahari-Wüste in Namibia bildgewaltig fest. Den weit verbreiteten Motiven, wie der Geröllwüste Nevadas im Südwesten der Vereinigten Staaten, wurden durch Anekdoten und Erzählungen Martins neues Leben eingehaucht. Auf gleichem Wege erhielt man auch neue Einblicke in die Kulturfarben des Orients oder in das kleindörfliche Leben der Menschen in der von menschengemachten Thar-Wüste Indiens.
Der Bildband über die Wüsten der Erde von Michael Martin gehört wohl zu den beeindruckendsten seiner Art und ergänzte mehr als anschaulich die im Fach Geographie besprochenen Gegebenheiten.
von Daniel Marschner (9+c) und Franziska Brandl (9+c), StRin Bahle

Mit dabei waren die Klassen 8a, 9+b, 9+c, Frau Bahle und Herr Haider
Verfasser: Bahle,