Herzlich willkommen am RoKo
Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf, Konrad-Adenauer-Str. 6, 94469 Deggendorf, Tel.: 0991 - 991397 - 0, E-Mail: Sekretariat@rokodeg.de

Alles eine Frage des Stallgeruchs?

Weihnachtskonzert wartet mit menschlicher Botschaft auf – für uns alle

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man bekanntlich vor allem eines sein: ein Schaf. Das fällt im Allgemeinen leicht. Weitaus erstrebenswerter erscheint deshalb vielen die Schäferrolle. Doch auch sie kann nur gedeihen, wenn der Hirt den Geruch seiner Herde annimmt anstatt über ihr zu kreisen, da er sie sonst nicht verstehen, geschweige denn lieben lernen könnte. Das fällt dann oftmals schwer – und dies obwohl doch im Grunde seines Herzens ein jeder Schafskopf weiß, dass Weihnachten keinen Sinn ergäbe, hätte sich nicht Gott selbst mitten unter uns ein Plätzchen im Stall gesucht, umringt von Ochs und Esel, um uns, seine Schäfchen, ins ersehnte Trockene zu bringen.

Wen wundert’s also, dass es ausgerechnet „Schafe“ waren (Lana Hussein, Katharina Wieland, Sarah Wieland und Miray Zankl aus der Theaterklasse 6a), die in ihrem weißen Pelz ganz ungeschoren durch das weihnachtliche Abendprogramm führten, um den Anwesenden die frohe Botschaft von der Geburt des Herrn zu verkünden! Das Konzert startete, inhaltlich passend, mit der Beethoven‘schen Sinfonie Pastorale und einem Concertino Pastorale von Petr Erben, dargeboten vom Orchester und ausgewählten Solisten. Mit „Puer Natus“, einem gregorianischen Choral, stimmte sodann der Männerchor in die Nacht der Nächte ein – in makellosem Latein, versteht sich. Wohl seine helle Freude hätte das Jesuskindlein aber auch und insbesondere an den Darbietungen der Unterstufenschüler gehabt: Mit ihrer einzigartig frohlockenden Schneid präsentierten die Kinder der Streicherklasse, des Unterstufenchors und der Junior Band, was Weihnachten sein kann, nämlich fröhlich, erhaben, ausgelassen und himmlisch – und all das zugleich!

Von tragender Anmut war das sich anschließende Violin-Solo von Benedikt Brunner (Q 11), der mit Johann Sebastian Bachs Sonate G-Dur der Gottesmutter ihren musikalischen Weg durch den Dornwald vorbereitete, welcher unmittelbar darauf vom Frauenchor aus den Höhen des zweiten Stockwerks ertönte und ein ganz neues Klangerlebnis bereitstellte. Die beiden Solistinnen Eva Huml (Q 12, Klarinette) und Lucia Hösl (Q 12, Klavier) schlossen an mit ihrem Tango final (Astor Piazolla), der die Zuhörer begeisterte und mit seinen abwechselnd leisen und lauten Tönen hin zu einer inneren Krippe führte, die erkennbar nicht nur Kinderaugen zum Leuchten brachte. Deutlich frivoler war da schon der große Chor, der nicht zuletzt mit seinem humorvoll-schmissigen Stück „Der Gummibaum“ (Oliver Gies) das scheinheilige Verhalten heimischer Alibi-Christen zur Weihnachtszeit thematisierte. Der Herdentrieb hat eben auch seine Tücken …

Es folgten der von Jahr zu Jahr wachsende und stets gut gelaunte Lehrerchor mit zwei Titeln zum Schmunzeln und zum Grübeln, die Big Band mit Klassikern wie „O Come All Ye Faithful“ und „I Heard it Through the Grapevine“ sowie, zum Grande Finale, der gemeinsame Auftritt aller Beteiligten, der nicht nur alle Seitengänge, sondern auch das ganze Obergeschoß der Aula füllte. Wer dies auch nur einmal erlebt hat, wird immer wieder kommen wollen, um in der „staaden Zeit“ (nach der es, laut Karl Valentin, dann wieder ruhiger wird) tatsächlich Weihnachten zu spüren – und das will eine Menge heißen! Schulleiter OStD Heinz-Peter Meidinger dankte deshalb nicht nur den Schülerinnen und Schülern von ganzem Herzen für ihren beeindruckenden abendlichen Einsatz, sondern auch den verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern Margit Kink, Isabella Wiedemann, Oliver Kellermeier sowie Mariusz Szyper, ohne deren außerordentliches Engagement Weihnachten am RoKo nicht das selbe wäre. Die Herde weiß es zu würdigen, in stiller Erwartung ihres Hirten.

 
 
 
 
Verfasser: Ernst Schütz, 20.12.2018

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen
Verfasser: Dr. Christian Bauer, 7.12.2018

Runde 1 "Deckel-drauf" Aktion

Seit etwa 4 Wochen sammeln die Klassen 5 mit 10 bis zu 4 cm große Plastikdeckel um diese separat zu recyclen. Die Anregung kam von den Roteract Mitgliedern im Wahlunterricht "Umweltschule mit Courage" und ging am Robert-Koch-Gymnasium binnen kürzester Zeit "viral". Runde 31 000 Deckel konnten heute bei der Sammelstelle in Edenstetten abgegeben werden. Die Mitarbeiter des Getränkemarkts waren vom Engagement der Schüler überwältigt. Hier die genauen Ergebnisse:

Sieger (1. Einsammelrunde)
Platz 1: Klasse 6e mit 8,7 kg/Deckel
Platz 2: Klasse 9c, mit 8,00 kg/Deckel
Platz 3: Klasse 6a, mit 5,7 kg/Deckel

Die Klasse 6e bekommt als zusätzlich kleine Anerkennung für ihren Sammelfleiß von den Mitgliedern der Umweltschule mit Courage selbst gebackenen Kuchen spendiert.

Die zweite Runde Deckel sammeln läuft ab jetzt bis Mitte/Ende Januar, der Stichtag wird rechtzeitig bekanntgegeben!


Hier eine kleine Übersicht über bisherige/laufende/geplante Aktionen in nächster Zeit (Stand 03.12.2018):

Weltaidstag:
Mitglieder der Umweltschule mit Courage begleiten die SMW in der Unterstufe beim Verkauf der Aidsschleifen und informieren über den Stand Weltaidsforschung.
(wurde durchgeführt)

Buttons für Haiti
In der Vorweihnachtszeit werden Buttons gegen eine Spende abgegeben. Der Erlös geht an unsere Partnerschule auf Haiti. Wahnsinnig schöne Buttons in kleinen Auflagen, fast jedes Stück ein Unikat!

Zusammenarbeit mit dem Donau-Isar-Klinikum und den Grünen Engeln (in Planung)
Schüler besuchen Patienten und "schenken Zeit".

Im Neuen Jahr:
Wir sammeln wieder alte Mobiltelefone und setzen uns für deren nachhaltige Entsorgung ein (geplant).

Reportage zum Thema Massentierhaltung und Verbraucherverhalten in der Region (Vorbereitungen laufen)

Planung und Durchführung der fair future Gala am 16. Mai 2019
Die USmC präsentiert ihre Ergebnisse.
Die Mitglieder des Wahlunterrichts USmC bringen die gesammelten Deckel zur Sammelstelle in Edenstetten
Verfasser: Würf Sonja, 3.12.2018

Ein klassischer Fall von Altersmilde?

Als Nikolaus hat man’s schon nicht leicht: „Die Kinder von heutzutage lieben den Luxus. Sie haben schlechte Manieren, verachten die Autorität, haben keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzen, wo sie arbeiten sollten. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer“ – oder, Moment mal, war das nicht aus einem anderen Film?

Ach, richtig, stammt von Sokrates, dem Philosophen! Der war zwar auch Grieche, ebenso wie der Heilige Nikolaus, dafür aber wohl kaum so gütig und weise wie letzterer. Hat doch der weißbärtige Bischof von Myra schon längst erkannt, dass die Kinder nicht zum Anschnauzen, sondern viel eher zum Gernhaben und auch zum Erzogenwerden da sind. Da ist man als Heiliger Mann am Robert-Koch-Gymnasium natürlich goldrichtig! Und selbstverständlich lieben es auch die kleinsten der Gymnasiasten, wenn der Nikolaus vorbeischaut und sie mit guten Worten aufmuntert und zum Lernen motiviert. Damit das sogar noch ein bisschen besser klappt, bringt er regelmäßig seine geflügelten Helferinnen in weißen Kleidchen mit sich, die nicht nur mit Äpfeln, Kirsch und Mandelkern, sondern auch mit ihrem himmlischen Lächeln verzaubern. Wer kann da schon widerstehen?

Einzig der Krampus war, wie immer, ein alter, stiller Grantler. Seit Jahrzehnten kursieren Gerüchte über seine zweifelhafte Sozialisation und seine ewig-gestrige Schullaune. Hat aber in Wirklichkeit wohl einfach zu viel Sokrates gelesen …
Heiliger Nikolaus stattet den Fünftklässlern seinen Besuch ab
Verfasser: Dr. Ernst Schütz, 6.12.2018

Preisverleihung von "digitale Schule Bayern" bei Google Germany in München

Verleihung des Preises "digitale Schule Bayern" bei Google Germany in München
Verfasser: Dr. Christian Bauer, 23.11.2018