ROKO. Mehr als Schule
50 Jahre ROKO

Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf, Konrad-Adenauer-Str. 6, 94469 Deggendorf, Tel.: 0991 - 991397 - 0, E-mail: Sekretariat@rokodeg.de

Wichtige Informationen und Dokumente zum Übertritt an das Robert-Koch-Gymnasium finden Sie im Menü unter "Schulanmeldung".
Als Ersatz für den ausgefallenen "Tag der offenen Tür" 2020: Eine kurze Vorstellung des RoKo als Film bzw. als pdf .

„Jedem seine vier Quadratmeter“

Unterricht der Abiturienten wird vorsichtig wieder aufgenommen

Der 27. April 2020 – so viel steht schon heute fest – wird in die Annalen nicht nur des Robert-Koch-Gymnasiums, sondern aller Gymnasien im Freistaat eingehen, stellt er doch nichts geringeres dar als den ersten vorsichtigen Schritt in Richtung „Normalisierung“ einer coronageplagten und disziplingeprüften Gesellschaft. Die 43 angehenden Abiturientinnen und Abiturienten hatten sich gemeinsam mit ihrer Schulleitung und ihren Lehrern in der Aula ihrer Schule versammelt, um, jeweils akkurat platziert nach dem Gebot des Sicherheitsabstands, das weitere Vorgehen in Erfahrung zu bringen und nach wochenlanger digitaler Beschulung am lange ersehnten Präsenzunterricht teilzunehmen. Manch anwesender Lehrer mag sich in diesem Moment entfernt an Neil Armstrong und sein unvergessliches Diktum von der Mondoberfläche erinnert gefühlt haben – nur dass statt Astronautenhelm dieses Mal die Mundschutzmaske die Gesichter vieler Anwesender bedeckte und sich aus begreiflichen Gründen auch kein rechtes Triumphgefühl einstellen wollte. Nur allzu deutlich war allen in den vergangenen Wochen vor Augen geführt worden, welche Zeiten wir gerade durchleben und in welcher Verantwortung wir unseren Mitmenschen gegenüber stehen.
Das nichtsdestotrotz Historische dieses Moments erkannte auch der Bayerische Rundfunk, der pünktlich um 8.00 Uhr diese erste Stufe der Wiederaufnahme des Schullebens begleitete und auch gleich live über das Morgenmagazin der ARD (MOMA – Das Erste am Morgen) vor einem Millionenpublikum ausstrahlte. Der Beitrag ist in der ARD-Mediathek unter dem Titel: „Abschlussklassen kehren in die Schule zurück“ abrufbar.


 
 
 
 
 
Verfasser: Ernst Schütz,

Die Erde: Ein „Wüsten“– Planet

Es können wohl nur die Wenigsten von sich behaupten, den Mut, die Möglichkeit, aber auch die Willensstärke zu besitzen, um die entlegensten Orte dieser Welt zu bereisen. Nur wenigen Menschen ist ein solches Abenteuer vergönnt. Einer, der es wagte, und seine tollkühnen Abenteuer mit dem Rest der Menschheit durch atemberaubende Aufnahmen teilt, ist Michael Martin.
Im Rahmen von Geokompass wurden uns am 18.02.2020 im Audimax der Universität Passau von jenem Abenteurer seine Eindrücke seiner vielzähligen Reisen präsentiert und dokumentiert. Michael Martin schilderte mit einer Bildflut und atmosphärischer Musik auf der überdimensionalen Leinwand des Audimax seine Reisen, die ihn viermal um den Globus führten. Dabei besuchte er die entlegensten Orten der Welt, insbesondere der Hitze- und Kältewüsten. Sei es nun die heiße, auf die Salzpfannen niederbrennende Mittagssonne in den Wüsten des Orients und Schwarzafrikas, oder das Gefühl der Isolation und der bitteren Kälte in den Eiswüsten und den stillen Glatteishöhlen Grönlands bzw. der Antarktis - keiner von uns hatte bisher solche bildgewaltigen Eindrücke von jenen Orten gewinnen können, zumal Martin es mit seiner dynamischen Kommentation ermöglichte, noch tiefer in die unglaublichen Szenerien einzutauchen.
Die Eiswüsten, auf die während des Vortrags besonders Wert gelegt wurde, erschienen uns beinahe als Landschaften von einem anderen Planeten, wie beispielsweise der eisige Fjord im Nordwesten Grönlands oder der Aurora Borealis in Island, die jeweils auf beeindruckende Art und Weise in Szene gesetzt wurden. Andere Aufnahmen zeigten weite, sandwüstenähnliche Eis - und Schneelandschaften, mit Temperaturen von mindestens - 40°C und kälter. Dabei staunten wir nicht schlecht, als wir sahen, dass sich an jenen unwirklichen Orten, wie der arktischen Tschukotka, tatsächlich auch Menschen aufhalten. In Zeiten der Globalisierung leben bzw. überleben sie dort mit ihren für uns befremdlich scheinenden Traditionen und ihrer kulturellen Lebensweise auch heute noch als Nomaden wie vor hunderten von Jahren.
Keineswegs weniger spektakulär war die anschließende Vorstellung seiner Reisen durch die Wüsten Afrikas, Asiens, des Orients und Südamerikas. Auch hier hielt M. Martin beispielsweise die Dünen der Sandwüste Saudi-Arabiens, der Rub al-Chali, wie auch die atemberaubenden Salzpfannen der Kalahari-Wüste in Namibia bildgewaltig fest. Den weit verbreiteten Motiven, wie der Geröllwüste Nevadas im Südwesten der Vereinigten Staaten, wurden durch Anekdoten und Erzählungen Martins neues Leben eingehaucht. Auf gleichem Wege erhielt man auch neue Einblicke in die Kulturfarben des Orients oder in das kleindörfliche Leben der Menschen in der von menschengemachten Thar-Wüste Indiens.
Der Bildband über die Wüsten der Erde von Michael Martin gehört wohl zu den beeindruckendsten seiner Art und ergänzte mehr als anschaulich die im Fach Geographie besprochenen Gegebenheiten.
von Daniel Marschner (9+c) und Franziska Brandl (9+c), StRin Bahle

Mit dabei waren die Klassen 8a, 9+b, 9+c, Frau Bahle und Herr Haider
Verfasser: Bahle,

Bilder vom Unterstufenfasching

Was wäre das Schulleben ohne den Fasching? Auf jeden Fall nicht so bunt und farbenfroh!
Verfasser: Ernst Schütz,

Verstärkung für das Lehrerkollegium

Zum Halbjahr stellen sich die neuen Lehrerinnen und Lehrer vor

Nicht nur Notenstandsberichte und Zwischenzeugnisse bringt das Halbjahr, sondern – nebst Faschingsferien, versteht sich – stets auch eine Handvoll oder mehr neuer Lehrerinnen und Lehrer, die sich freuen, an unserer Schule ihr Einsatzjahr im Referendariat oder gar ihren regulären Dienst anzutreten. Dass sich unter ihnen immer wieder auch „Rückkehrer“ befinden, die unsere Anstalt einst als Referendare kennen- und schätzen gelernt haben, darf dabei als besonderes Kompliment verstanden werden und zeugt von gegenseitiger Anerkennung ebenso wie von einem attraktiven Schulklima, in dem sich gut arbeiten lässt. Abgebildet sind StRefin Julia Brandstetter (Englisch/Geschichte), StRefin Sarah Völk (Französisch/Spanisch), StRefin Christina Gutsmiedl (Mathematik/Wirtschaft und Recht), StRef Tobias Gierl (Mathematik/Physik), Schulleiter OStD Heinz-Peter Meidinger, LAssin Lena Fischl (Mathematik/Wirtschaft und Recht), StRef Thomas Bindig (Biologie/Chemie), LAssin Luisa Rothhammer (Englisch/Französisch) und stellv. Schulleiter StD Martin Huber.

 
Verfasser: Ernst Schütz,

RoKo in China

„Brücken bauen“
…war auch heuer wieder das Motto für den Schüleraustausch zwischen dem Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf und der chinesischen Jiangyin Senior High School – und so machten sich 16 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften Rosemarie Wagner, Ingrid Naber und Birgit Harant auf den langen Weg nach Fernost – zum insgesamt 11. Mal seit 2001!
Dort in Shanghai angekommen wurden die Kochler sehr herzlich von ihren chinesischen Partnern empfangen und auf der vielstündigen Fahrt in die Partnerstadt Jiangyin – eine, für chinesische Verhältnisse, „Kleinstadt“ mit ca. 1,3 Millionen Einwohnern, wunderschön am Yangtse gelegen – von ihren neuen Freunden interviewt.
Schnell merkten die deutschen Schülerinnen und Schüler, wie sehr sich die deutsche von der chinesischen Kultur unterscheidet! Die chinesischen Schülerinnen und Schülern müssen nicht nur von 7 Uhr morgens bis abends gegen 17 Uhr in der Schule anwesend sein, auch bestimmte Zeremonien, wie der allwöchentliche Fahnenapell oder der Sportunterricht im Schulverbund, sind sehr ungewöhnlich. Durch ein breitgefächertes Besuchsprogramm konnte man neben der „eigenen“ Partnerschule auch andere Schularten wie z.B. chinesische Grundschulen besichtigen und dort mit den Chinesen gemeinsame Theateraufführungen und einen „Drachentanz“ durchführen, sich in Kalligraphie üben und chinesische Instrumente wie z.B. eine „Pipa“ (eine Art Gitarre) ausprobieren – und natürlich durften dabei auch nicht Gespräche zwischen Deutschen und Chinesen fehlen!
Abgerundet wurde dieses „schulische“ Programm durch die Besichtigung der Stadt Jiangyin (mit z.B. ihrem faszinierenden Hafengebiet am Yangtse, ihren Museen und ihren riesigen Parks) und den Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung. Hierbei hatten die chinesischen Gastgeber ein dichtgedrängtes, aber sehr abwechslungsreiches Programm erstellt, sodass die Zeit in Jiangyin wie im Flug verflog.
Nun hieß es Abschied nehmen und nach einer mit bayerischen und chinesischen Kulturbeiträgen gespickten Farewell-Party ging es auf zur letzten Etappe – in die Metropole Shanghai. Sie beeindruckte nicht nur mit ihren geschätzt 20 Millionen Einwohnern und Tausenden von Touristen – auch ihre weltberühmte Skyline, die man wunderschön während einer abendlichen Schifffahrt und von der Aussichtsplattform des weltberühmten „Pearl Tower“ sehen konnte – war bewundernswert!
Und dann waren die 14 Tage in China auch schon vorbei: Mit zahlreichen Gastgeschenken, vielen gekauften Souvenirs und voller Eindrücke im Gepäck – und natürlich auch voller Vorfreude auf den Gegenbesuch in 2020 - ging es dann via Dubai wieder zurück nach Deggendorf!

...in Shanghai angekommen
Verfasser: Birgit Harant,