ROKO. Mehr als Schule
50 Jahre ROKO - Festwoche Mo, 29.6. - Fr 3.7.2020

Robert-Koch-Gymnasium Deggendorf, Konrad-Adenauer-Str. 6, 94469 Deggendorf, Tel.: 0991 - 991397 - 0, email: Sekretariat@rokodeg.de

Unser Gymnasium ist erneut „MINT-freundliche Schule“!

MINT-freundlich? Klingt ein wenig wie eine medizinisch attestierte Verträglichkeit leuchtend grün-weiß gefärbter Pfefferminzstangen mit gymnasial gestählten Traumkörpern, wie sie in unserer Vorstellung nicht selten dem Lehrer- sowie zahlreichen Klassenzimmern entspringen. Dabei steht diese Abkürzung mit dem so minzigen Klang für nichts anderes als „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik“ – auch nicht ganz schlecht, wenn auch mit einem deutlich anderen Bouquett und sicherlich etwas schwerer im Abgang. Vor allem aber ist sie Teil des heißbegehrten Prädikats „MINT-freundliche Schule“, welches unserer geliebten Bildungsstätte nunmehr Anfang Dezember erneut für drei Jahre verliehen wurde.

Den Festakt in München teilte sich das Robert-Koch-Gymnasium mit 76 anderen bayerischen Schulen, welche nachweisen konnten, dass sie nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung mindestens zehn von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen. Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Bayern steht unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Michael Piazolo und der Kultusministerkonferenz (KMK). Laut Piazolo weckt diese MINT-Förderung „in den Schülerinnen und Schülern naturwissenschaftlichen Entdeckergeist und Forscherfreude“, weshalb er davon überzeugt sei, dass „sie ihre Begeisterung für die Naturwissenschaften später auch erfolgreich in ihr Berufsleben einbringen können“. Mittlerweile 325 Schulen in Bayern tragen dieses Signet der „MINT-freundliche Schule“, wodurch dessen hoher Stellenwert im Lande unterstrichen wird. Die Ehrung soll diesen Stellenwert für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit sichtbar machen und zeigen, dass er von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt wird. Die bundesweiten Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« nämlich zeichnen – in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft – gezielt nur solche Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen.

Die Schulen werden dabei auf der Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Den Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie den Eltern und Unternehmern sollen dadurch die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe gebracht werden und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland geschaffen werden. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Das Robert-Koch-Gymnasium ist stolz auf diese Auszeichnung und zeigt damit erneut, dass es seinem Vorsatz immer wieder gerecht werden kann, seinen Schülerinnen und Schülern beste Voraussetzungen für ihre Entwicklung zu bieten – verbunden natürlich mit einer gehörigen Portion Nestwärme, die dafür Sorge trägt, dass diese guten Chancen ihren Weg auch durch die harte Schale des Lebens finden und sich dereinst frei entfalten können.

StRin Silvia Schiller nimmt die Auszeichnung für das Robert-Koch-Gymnasium entgegen. Zu ihrer Rechten: Thomas Sattelberger MdB, Vorsitzender MINT Zukunft e.V.; Ministerialdirigent Adolf J. Präbst, Leiter Abt. V (Gymnasien), Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus; Dr. Christof Prechtl, stv. Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V.; Judith Herrmann, MINT-Koordinatorin Bayern für „MINT Zukunft schaffen!“; Dr. Wieland Holfelder, Entwicklungschef Google Deutschland und Leiter des Münchner Entwicklungszentrums; Markus Fleige, Technik begeistert e.V.; Dr. Sebastian Groß, The MathWorks GmbH; Roger Wolf, Christiani (Dr. Paul-Ing. Christiani GmbH & Co. KG).
Verfasser: Ernst Schütz,