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Suchtprävention am Robert-Koch-Gymnasium

Im Rahmen der Suchtpräventionsarbeit am Robert-Koch-Gymnasium fand für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe ein Vortrag zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ statt. Eingeladen wurde als Referent Polizeihauptkommissar Günter Reithmeier von der Polizeiinspektion Deggendorf, der als Jugendbeamter für den Bereich Jugendkriminalität zuständig ist. Zu Beginn seines Vortrags versuchte er zusammen mit den Zehntklässlern den Begriff Sucht zu definieren und teilte in legale und illegale Suchtstoffe ein. Sichtlich überrascht waren die Schülerinnen und Schüler bei der statistischen Betrachtung der jährlichen Todesfälle durch Drogenkonsum in Deutschland. Während etwa durchschnittlich 1000 Personen durch den Konsum illegaler Drogen sterben, liegt der Anteil an Drogentoten durch legale Suchtmittel viel höher. Jährlich gibt es ca. 42000 Tote durch Alkoholmissbrauch und etwa 120000 Tote durch Nikotinkonsum. Es zeigt sich, dass die Gefahren stärker in Suchtstoffen lauern, die in unserer Gesellschaft integriert sind und deren Gebrauch nicht strafbar ist.
Der Beamte stellte mit beeindruckenden Bildern die Vielfalt an Drogen, deren Wirkungsweise, die gefährliche Herstellung und Konsumformen, sowie auch Nachweismöglichkeiten vor und löste bei den Jugendlichen Diskussionsbereitschaft aus.
Im letzten Teil des Vortrags verwies Herr Reithmeier auf die gesetzlichen Bestimmungen, die für die Herstellung, den Besitz und den Konsum von Drogen gelten. Er ermahnte die baldigen Führerscheinbesitzer, dass die Missachtung des Betäubungsmittelgesetzes zu einer strafrechtlichen Verfolgung mit Haftstrafe und Führerscheinentzug führt und auch weitreichende Folgen für das spätere Berufsleben mit sich bringen kann. Die Jugendlichen sollen sich bewusst gegen Drogen und für ein starkes, selbstbestimmtes Leben entscheiden.

Verfasser: Tru, 10.03.2019